Fliesenleger / Fliesenlegerin

Sie sorgen nicht nur im Bad für wohlige Atmosphäre

Der Begriff Fliesenleger ist etwas eng gefasst: Der Beruf heißt korrekt Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Damit sind die wichtigsten Bereiche genannt, und da es sich um ein umfangreiches Gebiet handelt, ist auch eine dreijährige Ausbildung nötig.

 

Fliesen, Platten, Mosaike

 

Wenn das Haus oder Gebäude komplett steht, kommt in der Regel der Fliesenleger zum Zug. Denn niemand will seine Freizeit oder den Arbeitsalltag in kahlen Wänden verbringen. Vor allem in Räumen, die großer Feuchtigkeit ausgesetzt sind, ist diese Berufsgruppe gefragt. Dabei können sie sich mit zahlreichen Arten von Fliesen, Platten und Mosaiken auseinandersetzen. Teilweise können sie sehr kleinteilig sein, was äußerst präzises Arbeiten erfordert, andererseits können Marmorfliesen auch so groß sein, dass man Mühe hat, sie allein zu tragen. Auf alle Fälle müssen Fliesenleger, falls die Wand oder der Boden nicht einfarbig ausgelegt ist, nach vorgefertigten Mustern vorgehen, damit am Ende ein vorgegebenes Bild entsteht.

 

Fliesenleger ist ein echter Knochenjob

 

Der Beruf erfordert eine große körperliche Anstrengung, dafür wird meistens in bereits bestehenden Gebäuden gearbeitet. Arbeit im Freien ist wesentlich seltener. Allerdings ist es im wahrsten Sinne ein Knochenjob, viele Arbeiten müssen auf den Knien oder im Bücken verrichtet werden, Wandfliesen unter der Decke erfordern Trittsicherheit auf Leitern und bei größeren Bauten auf Gerüsten. Da Fliesenleger in aller Regel mit den Hauseigentümern in Kontakt kommen, müssen sie auch kommunikativ und zuverlässig sein.

hfr

 

Empfohlener Bildungsabschluss: Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Arbeitszeit: werktags

Ausbildungsvergütung: zwischen 550 und 1340 Euro

 

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